MFA prüft Gerätedaten an einem Laptop neben einem EKG-Gerät

Verlässlich dokumentiert

Ihre Geräteakte ist bei der Begehung vorzeigbar

Geräteakte führt Praxisgeräte, Einweisungen und Prüffristen in einem digitalen Gerätebuch zusammen. MFA, ZFA und Praxisleitung sehen, was dokumentiert ist und was als Nächstes ansteht.

  • Geräte zentral erfassen
  • Prüffristen rechtzeitig sehen
  • Einweisungen nachvollziehbar ablegen
  • Für Praxisgeräte
  • Klare Zuständigkeiten
  • Nachweise gebündelt
  • Pilotzugang möglich

Wenn Unterlagen verstreut liegen

Die Geräteverwaltung wartet nicht auf freie Zeit

Autoklav, Defibrillator, Waage oder Absauganlage stehen im Praxisalltag bereit, ihre Nachweise liegen oft an verschiedenen Stellen. Kritisch wird es, wenn eine Prüfung, Wartung oder Einweisung erst bei der Nachfrage auffällt.

Ordner ohne Überblick

Bestandsverzeichnisse, Wartungsprotokolle und Rechnungen wachsen über Jahre in Leitzordnern. Ein einzelnes Gerät lässt sich dann nicht schnell vollständig nachvollziehen.

Excel ohne Nachweis

Listen können Termine festhalten, aber nicht automatisch alle zugehörigen Unterlagen bündeln. Bei Personalwechseln bleibt häufig unklar, wer eine Einweisung erhalten hat.

Fristen im Alltag

Sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen haben feste Anforderungen. Zwischen Patientenbetrieb, Abrechnung und Hygieneaufgaben geraten Fälligkeiten leicht aus dem Blick.

Begehung ohne Mappe

Bei einer Begehung oder beim Besuch des Wartungsdienstes werden Unterlagen konkret angefragt. Das Zusammensuchen kostet Ruhe und schafft vermeidbare Unsicherheit.

Ein digitales Gerätebuch

Vom einzelnen Gerät zum vollständigen Nachweis

Geräteakte bildet die Ablage so ab, wie Praxen ihre Geräte tatsächlich betreiben. Zu jedem Gerät gehören Stammdaten, Fristen, Dokumente und die Einweisungen des zuständigen Personals.

1

Geräte erfassen

Sie legen Autoklaven, EKG-Geräte, Defibrillatoren, Waagen und weitere Geräte mit ihren relevanten Angaben an. Bestehende Unterlagen werden dem passenden Gerät zugeordnet.

2

Fristen planen

Sie hinterlegen Prüfungen, Wartungen und eigene Wiedervorlagen. Die gemeinsame Übersicht zeigt, welche Termine Aufmerksamkeit brauchen.

3

Nachweise vorzeigen

Für ein Gerät öffnen Sie dessen Dokumentation an einem Ort. So lassen sich Einweisungen, Prüfprotokolle und die Gerätehistorie gezielt nachvollziehen.

Für den Praxisalltag

Alles, was zur Geräteakte gehört

Die Funktionen richten sich an kleine Praxisteams, die ihre Pflichten zuverlässig organisieren wollen, ohne eine weitere unübersichtliche Liste zu pflegen.

F 01

Gerätestammdaten

Erfassen Sie Bezeichnung, Hersteller, Seriennummer, Standort und Verantwortlichkeit je Gerät.

F 02

Bestandsverzeichnis

Führen Sie die Angaben für Medizinprodukte in einer strukturierten Übersicht zusammen.

F 03

Medizinproduktebuch

Halten Sie gerätebezogene Einträge und zugehörige Nachweise nachvollziehbar bereit.

F 04

Prüffristen

Planen Sie sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen sowie Wartungstermine.

F 05

Erinnerungen

Hinweise machen auf anstehende Aufgaben aufmerksam, bevor Unterlagen gesucht werden müssen.

F 06

Einweisungen

Ordnen Sie Einweisungsnachweise den jeweiligen Mitarbeitenden und Geräten zu.

F 07

Dokumentenablage

Legen Sie Protokolle, Bescheinigungen und Bedienungsunterlagen direkt am Gerät ab.

F 08

Standortübersicht

Trennen Sie Geräte und Zuständigkeiten nach Praxisstandort oder Behandlungsbereich.

Was sich dadurch ändert

Mehr Ordnung für Geräte und Verantwortliche

Geräteakte ersetzt nicht die fachliche Prüfung durch autorisierte Stellen. Sie sorgt dafür, dass die Praxis die dazugehörigen Informationen und Nachweise geordnet bereithält.

Praxismanagerin und Servicetechniker prüfen Gerätedokumentation am Laptop

Sicher auskunftsfähig

Die Praxisleitung kann den Stand eines Geräts ohne Suche in mehreren Ordnern prüfen. Auch bei Rückfragen bleibt der Zusammenhang nachvollziehbar.

Zuständigkeiten sichtbar

MFA, ZFA und Leitung sehen, wer ein Gerät betreut und welche Unterlagen fehlen. Das erleichtert Übergaben bei Urlaub oder Personalwechsel.

Fristen im Blick

Prüfungen und Wartungen werden nicht nur als einzelne Termine notiert. Sie bleiben am jeweiligen Gerät und in der gemeinsamen Aufgabenübersicht sichtbar.

Begehung vorbereitet

Unterlagen lassen sich gerätebezogen aufrufen, statt erst aus Ablagen zusammengetragen zu werden. Das schafft eine klare Grundlage für Gespräche mit Behörden und Dienstleistern.

Pflichten nachvollziehbar einordnen

Rechtsgrundlagen, die zur Geräteakte gehören

Geräteakte unterstützt die geordnete Dokumentation. Welche Pflichten im Einzelfall gelten, hängt vom Medizinprodukt, seiner Zweckbestimmung und dem Betrieb in Ihrer Praxis ab.

Rechtsquellen geprüftFachbeiträge benennen die jeweilige Rechtsgrundlage, damit Sie selbst nachlesen können.
Praxisnah aufgebautDie Struktur folgt Geräten, Personen, Fristen und Unterlagen aus dem Praxisalltag.
Datensparsam gedachtFür die Geräteverwaltung werden keine Patientendaten benötigt.
Pilotphase offenGeräteakte wird mit Erstanwendern aus Praxen weiterentwickelt.

Bestandsverzeichnis führen

Betreiber müssen für die in § 13 Absatz 1 MPBetreibV genannten aktiven nichtimplantierbaren Medizinprodukte ein Bestandsverzeichnis führen. Die Verordnung bestimmt auch, welche Angaben darin enthalten sein müssen.

Grundlage: § 13 Abs. 1 und 2 Medizinprodukte-Betreiberverordnung, MPBetreibV

Medizinproduktebuch bereithalten

Für die in Anlage 1 zur MPBetreibV aufgeführten Medizinprodukte ist ein Medizinproduktebuch zu führen. Es muss für die zuständige Behörde während der üblichen Betriebszeiten zugänglich sein.

Grundlage: § 14 Abs. 1 und 4 Medizinprodukte-Betreiberverordnung, MPBetreibV, Anlage 1
Porträtfoto von Julien Jimenez, Autor der Fachbeiträge von Geräteakte
Julien Jimenez

Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge von Geräteakte. Mehr zum Autor

Klare Monatspreise

Ein Paket passend zur Praxisgröße

Sie wählen nach Anzahl der Geräte und Organisationsform. Die Pakete sind für Praxen gedacht, deren Geräteverwaltung im Team mitläuft.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die konkrete Einführung und der Leistungsumfang werden vor dem Start gemeinsam abgestimmt.

Basis

Für Einzelpraxen und kleine Teams mit bis zu 30 Geräten.

19 Europro Monat

  • Bis zu 30 Geräte
  • Gerätestammdaten
  • Prüffristenübersicht
  • Dokumentenablage
  • Einweisungsnachweise
Basis anfragen

Geeignet für einen Praxisstandort.

MVZ

Für kleine MVZ mit mehreren Bereichen und abgestimmten Zuständigkeiten.

79 Europro Monat

  • Mehrere Standorte und Bereiche
  • Unbegrenzte Geräteverwaltung
  • Zentrale Fristenübersicht
  • Einweisungen je Bereich
  • Dokumentenablage
  • Einführung nach Abstimmung
MVZ anfragen

Für kleine MVZ und Verbünde.

Häufige Fragen

Was Praxen vor dem Start wissen wollen

Die Antworten beziehen sich auf Geräteakte in der Pilotphase.

Ersetzt Geräteakte das Medizinproduktebuch?

Geräteakte ist eine Software zur strukturierten Führung der benötigten Informationen und Nachweise. Ob für ein bestimmtes Gerät ein Medizinproduktebuch erforderlich ist und welche Einträge nötig sind, richtet sich weiterhin nach der MPBetreibV und dem konkreten Medizinprodukt.

Kann ich ein bestehendes Bestandsverzeichnis übernehmen?

Ja, die Übernahme vorhandener Gerätedaten wird bei der Einführung besprochen. Bringen Sie Ihre bisherige Liste oder den Ordneraufbau zur Vorführung mit, damit die Struktur zur Praxis passt.

Erinnert die Software an STK und MTK?

Sie können Termine für sicherheitstechnische Kontrollen, messtechnische Kontrollen, Wartungen und eigene Wiedervorlagen hinterlegen. Die fachliche Festlegung der jeweils geltenden Frist bleibt Aufgabe der Praxis und ihrer Dienstleister.

Brauche ich Geräteakte auch für Hygienedokumentation?

Geräteakte konzentriert sich auf Geräte, Einweisungen und zugehörige Nachweise. Hygienedokumentation nach den Anforderungen Ihrer Praxis kann als relevante Unterlage am Gerät abgelegt werden, ersetzt aber kein eigenes Hygienekonzept.

Können mehrere Mitarbeitende zugreifen?

Die Anwendung ist für Teams in Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen vorgesehen. Welche Zugänge und Rollen im Pilotzugang eingerichtet werden, klären wir vor der Freischaltung.

Was passiert bei einer Begehung?

Sie können die Dokumentation für das angefragte Gerät gezielt aufrufen und die zugehörigen Unterlagen vorzeigen. Geräteakte kann die Vorbereitung erleichtern, übernimmt aber keine behördliche oder rechtliche Bewertung.

Wie kann meine Praxis Erstanwender werden?

Senden Sie uns eine Anfrage für Frühzugang oder Vorführung. Wir besprechen Ihre Gerätearten, Standorte und die vorhandene Dokumentation, bevor wir einen Pilotzugang vereinbaren.

Praxiswissen

Neue Beiträge zur Geräteverwaltung

Das Geräteakte Magazin erklärt Pflichten, Unterlagen und typische Fragen aus dem Praxisalltag verständlich und mit Quellenangaben.

Zum Magazin

Pilotzugang und Vorführung

Zeigen Sie uns Ihre Geräteverwaltung

Sie müssen vor der Anfrage nichts vorbereiten. Ein Foto Ihrer bisherigen Liste oder eine kurze Beschreibung der Gerätearten reicht für ein erstes Gespräch.

  • Wir schauen auf Ihre bestehende Ablage.
  • Wir klären, ob der Pilotzugang passt.
  • Wir besprechen die nächsten Schritte verständlich.

Anfrage zu Geräteakte

Ob Bestandsverzeichnis, Einweisungsnachweise oder Prüffristen: Schreiben Sie uns, was in Ihrer Praxis heute am meisten Aufwand macht. Wir melden uns mit einer konkreten Einschätzung zum Pilotzugang.

Bitte senden Sie keine Patientendaten oder sensiblen Behandlungsinformationen.

Wir antworten persönlich und verwenden Ihre Angaben nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Sie erreichen uns auch direkt unter jimenezjulien42@gmail.com.